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Tiroler Teilhabegesetz

Am 13.12.2017 hat der Tiroler Landtag das neue Teilhabegesetz beschlossen, und damit einen Schlussstrich unter das 34 Jahre alte Rehagesetz gezogen, das die heutige Lebenswelt von Menschen mit Behinderungen nicht mehr abgebildet hat.

In seiner neuen Funktion als Obmann der argeSODIT (Dachverband der Tiroler Sozialunternehmen) hat MOHI-Geschäftsführer Ludwig Plangger in Tirol heute erläutert, warum er das neue Gesetz als einen Meilenstein erachtet. Hier zunächst der redaktionelle Beitrag und dann das Studiogespräch:

          

 

10 Jahre Freizeit-Tipp

Am Mittwoch, 14.06.2017, hat die große Feier anläßlich des 10-jährigen Bestehens unseres Erfolgsprojekts »Freizeit-Tipp« stattgefunden. Viele Klient_innen und Mitarbeiter_innen sind ins »VIER UND EINZIG« gekommen.

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Der genaue Programmablauf und weitere Infos sind hier zu finden. Ein zusammenfassender Rückblick auf die Feier kann in der Presseaussendung nachgelesen werden.

 

Mobiltelefonie mit sozialer Verantwortung

Seit Ende 2016 beschreitet das MOHI Tirol neue Wege bei der Anschaffung von Dienst-Handys.Fairphone-Logo

Künftig erhalten MOHI-Mitarbeiter_innen nur mehr das FAIRPHONE, das Mobiltelefon der gleichnamigen holländischen Firma, die sich zum Ziel gesetzt hat, in der Produktion Sozial- und Umweltstandards im größtmöglichen Ausmaß zu berücksichtigen.

Punkt orangeHohe Standards setzt FAIRPHONE z.B. bei der Gewinnung der Rohstoffe. Viele für die elektronische Industrie benötigte Rohstoffe (Wolfram, Kobalt sowie die sog. „seltenen Erden“) werden zumeist unter schweren Menschenrechtsverletzungen abgebaut und dienen der Befüllung von Kriegkassen, wie z.B. im Kongo. FAIRPHONE versucht, den Abbau so weit wie möglich vor Ort zu kontrollieren und bezieht die Rohstoffe aus Ländern mit guten sozialen Standards, wie z.B. aus Ruanda.  

Punkt orangeEin weiterer Problembereich der gesamten Elektronik-Branche ist die Kurzlebigkeit der Geräte und die daraus resultierende Umweltbelastung. Das FAIRPHONE wird in Modul-Bauweise produziert, die Module können von den Konsument_innen selbst ausgetauscht werden – dadurch kann die Verwendungsdauer verdoppelt werden.

Fairphone2 Screen       Fairphone2 Ansicht hinten            Fairphone2 Module

Detailliertere Informationen zum FAIRPHONE können auf der Website der Firma gefunden werden.

Bei der Einführung eines fair produzierten und umweltfreundlichen Handys muss man sich natürlich auch Gedanken über den Umgang mit dem bestehenden Handy-Fundus machen. Es würde dem hehren Ziel, in Zukunft im MOHI umweltfreundlich und sozialverträglich zu telefonieren, widersprechen, wenn wir alle alten Geräte in einem Zug durch FAIRPHONES ersetzen und dadurch einen Berg Elektronik-Müll produzieren würden. Die bestehenden Geräte müssen daher so lange wie möglich weiterverwendet werden – falls notwendig wird ein Ersatz-Akku zur Verfügung gestellt – und werden erst dann ersetzt, wenn sie ganz den Geist aufgegeben haben.

Punkt rotMOBIL und SOZIAL – das sind zwei der wesentlichsten Begriffe, die die Arbeit des MOHI beschreiben.

Punkt rotMOBIL-Telefone mit SOZIALER Verantwortung sind daher die ideale Option für das MOHI Tirol.

 

Gewaltige CO2-Einsparung durch Öko-Strom

Seit 2011 stammt die elektrische Energie, die in den MOHI-Büros verbraucht wird, nicht mehr aus nuklearen und fossilen, sondern ausschließlich aus erneuerbaren Quellen (Solar, Wind, Biomasse und Wasserkraft).

Von 2011 bis 2018 haben wir unseren Öko-Strom von der Fa. NATURKRAFT bezogen. Seit April 2018 haben wir einen Vertrag mit der Fa. IHRE ENERGIEAGENTUR, die den Energiemarkt beobachtet und im Jahresrhythmus den Wechsel zu einem Anbieter mit besseren Konditionen organisiert. Wir haben einen speziellen Passus in unseren Vertrag hineinreklamiert, der uns bei der Anbieter-Auswahl mehr Mitsprache einräumt und garantiert, dass für uns nur Anbieter infrage kommen, die im jeweils aktuellen „Stromanbieter-Check“ von Global 2000 in den zwei besten Kategorien zu finden sind.

Über diese neue Konstruktion sind wir zur Fa. UNSERE WASSERKRAFT gekommen, über die wir nun 100% österreichische Wasserkraft beziehen.

Energieagentur                  Wasserkraft

Durch die Umstellung der Stromversorgung konnten die CO2-Emmissionen in großem Umfang reduziert werden. Nach Berechnung der Fa. NATURKRAFT hat das MOHI alleine im Jahr 2016 die beachtliche Menge von 4.663 kg CO2 eingespart, das entspricht jener CO2-Menge, die ein PKW bei einer Fahrt über 33.308 km (!) ausstoßen würde.

 

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