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10 Jahre Freizeit-Tipp

Am Mittwoch, 14.06.2017, hat die große Feier anläßlich des 10-jährigen Bestehens unseres Erfolgsprojekts »Freizeit-Tipp« stattgefunden. Viele Klient_innen und Mitarbeiter_innen sind ins »VIER UND EINZIG« gekommen.

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Der genaue Programmablauf und weitere Infos sind hier zu finden. Ein zusammenfassender Rückblick auf die Feier kann in der Presseaussendung nachgelesen werden.

 

Mobiltelefonie mit sozialer Verantwortung

Seit Ende 2016 beschreitet das MOHI Tirol neue Wege bei der Anschaffung von Dienst-Handys.Fairphone-Logo

Künftig erhalten MOHI-Mitarbeiter_innen nur mehr das FAIRPHONE, das Mobiltelefon der gleichnamigen holländischen Firma, die sich zum Ziel gesetzt hat, in der Produktion Sozial- und Umweltstandards im größtmöglichen Ausmaß zu berücksichtigen.

Punkt orangeHohe Standards setzt FAIRPHONE z.B. bei der Gewinnung der Rohstoffe. Viele für die elektronische Industrie benötigte Rohstoffe (Wolfram, Kobalt sowie die sog. „seltenen Erden“) werden zumeist unter schweren Menschenrechtsverletzungen abgebaut und dienen der Befüllung von Kriegkassen, wie z.B. im Kongo. FAIRPHONE versucht, den Abbau so weit wie möglich vor Ort zu kontrollieren und bezieht die Rohstoffe aus Ländern mit guten sozialen Standards, wie z.B. aus Ruanda.  

Punkt orangeEin weiterer Problembereich der gesamten Elektronik-Branche ist die Kurzlebigkeit der Geräte und die daraus resultierende Umweltbelastung. Das FAIRPHONE wird in Modul-Bauweise produziert, die Module können von den Konsument_innen selbst ausgetauscht werden – dadurch kann die Verwendungsdauer verdoppelt werden.

Fairphone2 Screen       Fairphone2 Ansicht hinten            Fairphone2 Module

Detailliertere Informationen zum FAIRPHONE können auf der Website der Firma gefunden werden.

Bei der Einführung eines fair produzierten und umweltfreundlichen Handys muss man sich natürlich auch Gedanken über den Umgang mit dem bestehenden Handy-Fundus machen. Es würde dem hehren Ziel, in Zukunft im MOHI umweltfreundlich und sozialverträglich zu telefonieren, widersprechen, wenn wir alle alten Geräte in einem Zug durch FAIRPHONES ersetzen und dadurch einen Berg Elektronik-Müll produzieren würden. Die bestehenden Geräte müssen daher so lange wie möglich weiterverwendet werden – falls notwendig wird ein Ersatz-Akku zur Verfügung gestellt – und werden erst dann ersetzt, wenn sie ganz den Geist aufgegeben haben.

Punkt rotMOBIL und SOZIAL – das sind zwei der wesentlichsten Begriffe, die die Arbeit des MOHI beschreiben.

Punkt rotMOBIL-Telefone mit SOZIALER Verantwortung sind daher die ideale Option für das MOHI Tirol.


Gewaltige CO2-Einsparung durch Öko-Strom

Seit 01.02.2011 beziehen wir unseren Strom von der Firma NATURKRAFT, sodass unser Bedarf an elektrischer Energie nicht mehr aus nuklearen und fossilen, sondern ausschließlich aus erneuerbaren Quellen (Solar, Wind, Biomasse und Kleinwasserkraft) gewonnen wird.

Naturkraft

Punkt rotHier unser Zertifikat.

Durch die Umstellung der Stromversorgung des MOHI-Büros auf Energie aus erneuerbaren Quellen werden die CO2-Emmissionen in großem Umfang reduziert, konkret wurde im Jahr 2016 die beachtliche Menge von 4.663 kg CO2 eingespart.

Mit dem CO2-Kalkulator der Firma Naturkraft kann errechnet werden, dass dies einer CO2-Menge entspricht, die ein PKW bei einer Fahrt über 33.308 km (!) ausstoßen würde.

 

Das MOHI ist 30 geworden

Im Mai 1985 hat das MOHI Tirol – damals noch „Mobiler Hilfsdienst Innsbruck“ – seine Tätigkeit aufgenommen.

Nachdem wir im Jahr 2010 unseren 25. Geburtstag in großem Stil gefeiert haben, haben wir den diesjährigen runden Geburtstag in einem „kleineren“ Kreis begangen, und zwar im Rahmen der Mitarbeiter_innen-Konferenz am 27.05.2015 unter Teilnahme von 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MOHI. Hier ein Foto von dieser Veranstaltung während eines Pressegesprächs mit Landesrätin Christine Baur:

 MA-Konf_2015

Die Reaktionen der Presse auf das Gespräch mit LRin Baur sind hier zu finden.

Ein Höhepunkt der Geburtstagsfeier war die Weltpremiere des Films „Oft genug lästig...“, von Christl Finkenstedt und Heinz Fechner anläßlich des MOHI-Geburtstages produziert:

 DVD

Der Film kann in voller Länge (35 min.) auf YouTube gesehen werden.

Von einer Systempartnerin haben wir die folgende Rückmeldung zum Film erhalten:

»Ich hab mir euren Film angesehen und gebe gerne eine Rückmeldung dazu.
Ich bin sehr beeindruckt!
Finde der Film ist vielschichtig und auf mehreren Ebenen gelungen:
• Die Entwicklungen/Veränderungen/Professionalisierungsschritte werden sehr deutlich und das ist spannend/lustig und sehr nachvollziehbar im Zusehen.
• Die Arbeit mit den Klient/innen wird wertschätzend, respektvoll und differenziert – auch in der unterschiedlichen Darstellungsform – dargestellt, bei allen Fragen, die sich dazu ja stellen, finde ich, dass euch das sehr gut gelungen ist.
• Die sozialpolitischen Haltungen, die immer da waren und immer noch da sind, werden sichtbar – auch in der Veränderung der Forderungen und Aktionsweisen.
• Der Witz und Humor, der immer wieder da ist, gefällt mir sehr – der Nachspann ist einfach das I-Tüpfchen.

Ich finde das MOHI ist wirklich eine Einrichtung, die Veränderungsprozesse macht, reflektiert, aktiv gestaltet und insofern ein hohes Niveau und eine hohe Qualität auf allen Ebenen hat – das wird auch im Film sehr deutlich. Da könnt ihr echt stolz drauf sein...
Gratuliere.

Mag.a Christine Regensburger
Sozialpädagogische Leitung
Verein WAMS - Arbeitsplätze als Sprungbrett«